Respekt und Vielfalt in Wortwahl und Narration
Faire Sprache bedeutet für mich, Respekt und Augenhöhe auch sprachlich herzustellen und auszudrücken. Das ist manchmal leicht und manchmal tückisch. Es geht um die Ansprechhaltung, um diskriminierende Begriffe, um das, was zwischen den Zeilen geschieht. Um die sensible Auswahl von Bildern, Beispielen und Zitaten, um Trigger und natürlich auch um Binnen-Is, Sternchen und wandernde Unterstriche.

Das, was zwischen den Zeilen geschieht, lässt sich nie ganz festlegen. Trotzdem frage ich immer wieder, wie sich die sprachliche Herstellung von Gewaltverhältnissen durchkreuzen lässt. Die Antworten darauf sind vielfältig, je nach Kontext, Medium und Zielgruppe, und sie betreffen Inhalt und Form des Gesagten gleichermaßen. Zum Beispiel Geschlecht: Wenn ich Mädchen ansprechen oder wenn ich Geschlechtervielfalt sichtbar machen möchte, gibt es verschiedene Möglichkeiten, das auch sprachlich umzusetzen. Bei der Entscheidung für die eine oder andere Variante stehe ich Ihnen beratend zur Seite. Anschließend setze ich die gewählte Form so um, dass sich keine*r die Zunge verknotet.

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